NACHBERICHT VITALWOCHE


Anlässlich der Vitalwoche wurde die Filmvorführung "vincent will meer" sowie eine Diskussionsrunde zum Thema "Aus der Praxis der Psychotherapie: Verhaltensauffälligkeiten bei Jugendlichen besser einordnen" im Jusy organisiert.

Anlässlich der im Zuge der Waidhofner Vitalwoche stattfindenden Veranstaltung mit
SozialarbeiterInnen und VertreterInnen des NÖLP (NÖ Landesverband der PsychotherapeutInnen) für Jugendliche, Eltern und MultiplikatorInnen, zeigte die Filmbühne Waidhofen/Ybbs am DI, 5. Okt. 2010 den Film "vincent will meer". Dieser Film konnte als Impulsgeber für die in den nächsten Tagen durchgeführte Diskussionsrunde zum Thema "Aus der Praxis der Psychotherapie: Verhaltensauffälligkeiten bei Jugendlichen besser einordnen" gesehen werden.

Die Filmvorführung wurde in Kooperation mit Jusy und den Psychotherapeutinnen des NÖ Landesverbandes Waidhofen/Ybbs organisiert. Zum Inhalt des Filmes: Vincent leidet am Tourette-Syndrom. Als seine Mutter stirbt, will er ihren letzten Wunsch, einmal noch das Meer zu sehen, erfüllen. Mit ihrer Asche in einer Bonbondose flieht er aus seinem Pflegeheim und macht sich im von der Heimleiterin geklauten Auto auf den Weg nach Italien. Begleitet wird er von einer magersüchtigen jungen Frau und einem Zwangsneurotiker. Verfolger lassen nicht lange auf sich warte: Die Heimleiterin und Vincents Eltern setzen alles daran, den Ausreißer zu stellen. Das ist der Beginn eines turbulenten Abenteuers … 

Bei der zu diesem Thema organisierten Diskussionsrunde am 8. Oktober im Jusy, entstand ein reger Austausch zwischen den unterschiedlichen Berufsgruppen: SozialarbeiterInnen,VertreterInnen des NÖLP (NÖ Landesverband der PsychotherapeutInnen), LehrerInnen, Polizei, Eltern und Jugendlichen.

TherpeutInnen und SozialarbeiterInnen berichteten aus ihrem Beratungsalltag und ihren Erfahrungen. Dass Jugendliche während der Pubertät krisenhafte Zeiten überstehen und Grenzen austesten müssen, um zu wissen wo sie liegen, führt oft zu auffälligen Verhaltensweisen, die nach dem Jugendalter wieder zurückgehen. Diskutiert wurde die Frage, wann das Verhalten als "normal" gesehen werden kann und wo die Grenze zu einer beginnenden psychischen Erkrankung verläuft?

„Eine wichtige Rolle im Leben der Jugendlichen spiele die Schule“, lautete der allgemeine Tenor der Gesprächsrunde. Denn: „Sie stellt einen großen Bestandteil des Alltags dar!“ LehrerInnen bemerken oft Auffälligkeiten – oft fehlen aber zeitliche und fachliche Ressourcen, das Thema zielführend anzugehen. Angestrebt werden muss jedenfalls eine Vernetzung mit Sozialarbeit und Therapie sowie Integration von Schulsozialarbeit im Schulalltag. Zudem wurden Anlaufstellen und Möglichkeiten für Eltern besprochen.


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